Dr. med. Konstantin Godin Schrobenhausen - Ihr Urologe im Großraum Augsburg-Ingolstadt

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PRP / P-Shot (Eigenbluttherapie) bei erektiler Dysfunktion und M. Peyronie (Induratio penis plastica)


Haben Sie bereits festgestellt, dass erektionsfördernde Medikamente bei Ihnen nicht mehr wirken? Ein Eingriff an den Penisgefäßen oder eine regelmäßige Injektion der Prostaglandine in die Schwellkörper kommt dabei für Sie nicht in Frage. Die PRP, eine Injektion Ihres eigenen, mit den Blutplättchen angereicherten Blutes in die Schwellkörper (P-Shot) stellt eine Alternative zu traditionellen medikamentösen oder operativen Behandlungsoptionen dar.
 
Bei dem PRP-Verfahren werden bei Ihnen lediglich 13 ml Eigenblut abgenommen und in einem speziellen Behälter zentrifugiert. Anschließend gewinnt man aus dem Behälter mit Blutplättchen (Thrombozyten) angereichertes Blutplasma (flüssigen Bestandteil des Blutes). Blutplättchen enthalten verschiedene Wachstumsfaktoren, welche auch das Wachstum der Blutgefäße stimulieren. Bei PRP-Verfahren wird das thrombozytenreiche Plasma in die Schwellkörper injiziert (so genannter P-Shot). Die Freisetzung der Wachstumsfaktoren aktiviert das Gefäßwachstum und hilft dabei, die Blutversorgung der Schwellkörper anzuregen. Parallel wird die Produktion der elastischen bindegewebigen Fasern (Elastin) stimuliert, die die Elastizität des Schwellkörpergewebes steigert. 

Nach der Untersuchung (körperliche Untersuchung, Ultraschall der Hoden und der Schwellkörpergefäße, Hormon- und Stoffwechselstatus) erfolgt eine so genannte Konditionierung der Schwellkörper. Sie erfolgt über 4 Wochen unter täglicher Einnahme von niedrigdosiertem Tadalafil und regelmäßiger Anwendung einer Pumpe für die Erzeugung einer Vakuum-Erektion. Die Konditionierung erfolgt unter wöchentlicher ambulanter Ultraschallkontrolle der Schwellkörperdurchblutung. Die Konditionierung sorgt für eine Steigerung der Schwellkörperelastizität und -durchblutung vor der eigentlichen Therapie. Anschließend kann P-Shot ein- bis dreimal in in vierwöchigen Intervallen in die Schwellkörper injiziert werden. Die Injektion erfolgt in Dämmerschlaf und Lokalbetäubung, was die Prozedur praktisch schmerzlos macht. Da es um die Anwendung Ihres Eigenblutes geht, bestehen praktisch keine Kontraindikationen für diese Therapieform. Blutverdünner können kurzfristig vor und nach der Behandlung pausiert werden.

Neben erektiler Dysfunktion findet PRP auch bei milden Formen der M. Peyronie (Induratio penis plastica) ihre Anwendung. Der Wirkmechanismus der Behandlung ist ähnlich - durch die Anregung des Gefäßwachstums wird der Progression der bindegewebigen Veränderungen der Schwellkörperhüllen, die zu einer Penisdeformation führen, entgegengewirkt.

Kostenübernahme:
die Behandlungskosten werden weder von der privaten noch von der gesetzlichen Versicherung erstattet. Sie können diese Behandlungsmethode nur als Selbstzahler in Anspruch nehmen. 

Anmeldung zum Beratungsgespräch:
Mo.-Fr. zu unseren Öffnungszeiten
unter Mobilfunknummer +49 176 682 750 97.
 
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