Dr. med. Konstantin Godin Schrobenhausen - Ihr Urologe im Großraum Augsburg-Ingolstadt

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  • Optilume-Verfahren bei Harnröhrenstriktur
  • iTIND bei Prostatavergrößerung (BPH)
  • PRP (Eigenbluttherapie) bei erektiler Dysfunktion (ED) und Induratio penis plastica (M. Peyronie)

Online-Buchungen ab 01.01.2025 sind nur für Privatversicherte und Selbstzahler (IGeL-Vorsorge, Vasektomie, Optilume, PRP) über JAMEDA 


Minimalinvasive Behandlung der Harnröhrenstrikturen (Harnröhrenengen) mit dem medikamentenbeschichteten Ballon Optilume 

Kostengünstige Alternative zu Optilume



Sie haben bereits unzählige Bougierungen, Schlitzungen oder gar aufwändige mehrstündige offene Harnröhrenplastiken hinter sich, die Sie zu einem superinformierten Patienten gemacht haben? Nichtsdestotrotz hören Sie von Ihrem Arzt, dass operative Optionen bei immer wieder auftretendem Strikturrezidiv erschöpft sind und dass engmaschige Bougierungen oder eine Dauerkatheterversorgung die einzigen übrig gebliebenen Behandlungsoptionen darstellen. Eine weitere Gruppe, die von einem ähnlichen Schicksal ereilt wurde, wird von nicht mehr narkose- bzw. OP-fähigen Patienten und von den Patienten, die eine Striktur unmittelbar im Schließmuskelbereich haben, gebildet.
 
Seit wenigen Jahren steht uns ein neuer Hoffnungsträger zur Verfügung - der medikamentenbeschichtete Ballon Optilume®. Erfahrene Patienten wissen bereits, dass eine Schwellkörpervernarbung um die Harnröhre das Substrat einer Striktur darstellt. Jede mechanische (Bougierung, endoskopische Schlitzung) oder thermische Einwirkung (LASER-Urethrotomie) führt in vielen Fällen dazu, dass im Bereich der Einrisse oder Schnitte eine neue Narbe im Laufe der Zeit entsteht, die die Ausprägung und die Ausdehnung der Striktur bei jedem neu aufgetretenen Rezidiv verschlimmert.

Das Optilume®-Verfahren stellt eine endoskopische minimal invasive Behandlungsoption dar, in der sich eine mechanische Strikturdehnung durch Aufblasen des Ballons mit einer medikamentösen Therapie durch Freisetzung des Chemotherapeutikums Paclitaxel kombiniert. Die Idee wurde aus der interventionellen Kardiologie übernommen, wo ein ähnliches Verfahren zur Aufweitung der Herzkranzgefäße schon lange angewandt wird. Die Dehnung sorgt einerseits für einen analog zur Bougierung kurzfristigen Erfolg. Das Freisetzen der die Zellteilung hemmenden Substanz Paclitaxel in die beim Aufblasen des Ballons entstehenden Risse führt zur Hemmung der Fibroblastenteilung (Zellen, die Bindegewebsfasern produzieren) und sorgt damit für einen mittel- bis langfristigen Erfolg. 

Nach aktuellen Studiendaten liegt die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode 3 Jahre nach dem Eingriff bei 77%.

Der ambulante Eingriff erfolgt in Dämmerschlaf endoskopisch durch die Harnröhre und dauert ca. 15 Minuten. Ein am Ende des Eingriffes eingelegte Dauerkatheter kann nach 1-2 Tagen entfernt werden.

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Kostenübernahme:
die Material- und Eingriffskosten werden in der Regel von privaten Versicherungen komplett oder teilweise erstattet. Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland erstatten bislang die Kosten dieses Verfahrens nicht, sodass Kassenpatienten diese Behandlungsmethode nur als Selbstzahler in Anspruch nehmen können. 

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Kostengünstige Alternative zu Optilume

Die Idee, einen mit Paclitaxel beschichteten Ballon zur dauerhaften Aufweitung der Verengungen zu verwenden kommt aus der invasiven Kardiologie und Gefäßchirurgie. Dieses Verfahren in diesen Disziplinen ist bereits seit mehreren Jahren the state of the art. Der Hersteller von Optilume transferierte diese Entwicklung in die Urologie und investierte in die kurz- und mittelfristigen Zulassungsstudien, die ein sehr gutes Ergebnis bezogen auf den minimalen (jedoch nicht finanziellen) Aufwand zeigen.
Da das Verfahren in der Kardiologie und Gefäßchirurgie bereits seit den frühen 2000er Jahren seine breite Anwendung findet, liegen die Paclitaxel-beschichteten Gefäßballons preislich deutlich günstiger als Optilume. Einige Hersteller arbeiten derzeit an ihren Zulassungsverfahren. So kann ein großkalibriger Gefäßballon rein technisch gesehen auch für die Behandlung einer Harnröhrenstriktur verwendet werden. Bei (noch) fehlender Zulassung ist dieser Einsatz aus rechtlicher Sich als eine Off-label-Therapie zu betrachten, d.h. ein zugelassenes Medizinprodukt oder Medikament wird außerhalb seiner offiziellen Zulassung verwendet. Das bekannteste Beispiel dafür ist die weit verbreitete Anwendung von Botox in der kosmetischen Medizin, wobei das Präparat nur für die Behandlung von einigen wenigen Faltenarten offiziell zugelassen ist.
Sollte dieses Behandlungsangebot für Sie interessant sein, bitte sprechen Sie mich im Rahmen des Vorgespräch direkt an.

Anmeldung zum Beratungsgespräch:
Mo.-Fr. zu unseren Öffnungszeiten
unter Mobilfunknummer +49 176 682 750 97.
 
Alternativ können Sie sich über den oben stehenden Button online anmelden.