Dr. med. Konstantin Godin Schrobenhausen - Ihr Urologe im Großraum Augsburg-Ingolstadt

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  • Optilume-Verfahren bei Harnröhrenstriktur
  • iTIND bei Prostatavergrößerung (BPH)
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iTIND - minimal invasive Behandlung der BPH (Prostatavergrößerung)



 iTind ist eine in klinischen Studien erprobte Behandlung zur Linderung von Beschwerden, die durch eine vergrößerte Prostata (auch bekannt als BPH) verursacht werden. Das iTind-Verfahren formt die Anatomie der prostatischen Harnröhre um. Auf sanfte Weise entstehen in der prostatischen Harnröhre schlitzförmige Öffnungen, die einen verbesserten Urinfluss ermöglichen – ganz ohne thermische Einwirkung auf das Gewebe und ohne ein dauerhaftes Implantatat. Die Behandlung ist unkompliziert, erfordert keinen Krankenhausaufenthalt und hat kaum Nebenwirkungen. In ersten Studien wurde zudem gezeigt, dass Komplikationen vermieden werden, die typischerweise bei größeren Operationen auftreten. Die Verweildauer des Implantats liegt bei einer Woche. Die Behandlung wurde speziell für die Bedürfnisse aktiver Patienten entwickelt. Sie hilft, Ausfallzeiten zu minimieren und beeinträchtigt die sexuelle Funktion nicht. Das bedeutet, dass Sie innerhalb der kürzesten Zeit Ihrem Alltag nachgehen können.


Der Ablauf
 


Die iTind-Behandlung ist ein einfacher Eingriff, der in unserer Praxis durchgeführt wird. Das System wird in zusammengefalteter Form in der prostatischen Harnröhre platziert. Während der 7-tägigen Verweildauer des Implantats entfaltet es sich langsam und übt an drei Stellen einen sanften Druck aus. Dadurch entstehen schlitzförmige Öffnungen, durch die Urin durch die prostatische Harnröhre leichter fließen kann. Nach 7 Tagen wird das Implantat auch im ambulanten Setting vollständig entfernt. Klinische Studien zeigen, dass die umgeformte prostatische Harnröhre eine langanhaltende Linderung der BPH-Symptome bewirkt.


Warum iTind?

Das iTind-Verfahren ist eine neue Alternative zu verschreibungspflichtigen Medikamenten oder invasiven Operationen. Es ist eine Option für Patienten, die nicht jeden Tag eine Tablette einnehmen möchten oder auf die medikamentöse Behandlung nicht angesprochen haben. iTind kann auch die richtige Wahl für jemanden sein, dem der Erhalt der sexuellen Funktion wichtig ist, der sich Sorgen über ein dauerhaftes Implantat macht oder Bedenken wegen einer Operation mit langer Genesungs- und Ausfallzeit hat. Auch für kranke, nicht OP-fähige Patienten, die auf einen Blasendauerkatheter angewisen sind, kann iTind die richtige Lösung sein.


Die Vorteile

  • Schnelle Linderung der Symptome bei der Mehrheit der Patienten
  • Erhalt der sexuellen Funktion
  • Unkomplizierter ambulanter Eingriff
  • Das Implantat wird nach einer Woche vollständig entfernt
  • Minimale Ausfallzeit
  • Kein Blasenkatheter erforderlich
  • Langzeitwirkung in klinischen Studien über bis zu 4 Jahren nachgewiesen 


Wie bei jedem medizinischen Verfahren können die individuellen Ergebnisse variieren. Männer mit mittelschweren bis schweren BPH-Symptomen sind im Allgemeinen gute Kandidaten für diesen Eingriff.

Kostenübernahme:
Bei dem Erstgespräch wird die Eignung des Patienten für das iTIND-Verfahren geklärt. Die Material- und Eingriffskosten werden in der Regel von privaten Versicherungen komplett oder teilweise erstattet. Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland erstatten bislang die Kosten dieses Verfahrens nicht, sodass Kassenpatienten diese Behandlungsmethode nur als Selbstzahler in Anspruch nehmen können. 

Anmeldung zum Beratungsgespräch:
Mo.-Fr. zu unseren Öffnungszeiten
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